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Weitere Übergriffe auf Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf. Der Skandal um Übergriffe privater Sicherheitskräfte auf Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen weitet sich aus. In mindestens drei Unterkünften soll es zu Misshandlungen gegeben haben. In Burbach im Siegerland stieg die Zahl beschuldigter Wachmänner von vier auf sechs. Agentur

"Ich bin fassungslos, dass so etwas passieren kann", sagte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD ). Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft , Rainer Wendt, sprach von der Spitze eines Eisbergs. Die Bundesregierung hat derweil eine schnelle und gründliche Aufklärung der Misshandlungsvorwürfe gefordert. Regierungssprecher Steffen Seibert betonte gestern in Berlin, in Deutschland achte man die Würde des Menschen. Genau das müsse sich auch in Flüchtlingsunterkünften bewahrheiten. > Seite 2: Bericht, Interview und Meinung