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Flüchtlingsdrama
Weiter Streit um Flüchtlingsschiff „Aquarius“

Rom. Nach der Sperrung der italienischen Häfen für das Rettungsschiff „Aquarius“ wird die Fahrt der über 600 afrikanischen Migranten nach Spanien vorbereitet. Der Vorfall löste neuen Streit um die Asylpolitik in der EU aus: Die französische Regierung übte scharfe Kritik an Italiens Haltung, Lob kam aus Ungarn.

Die EU-Kommission kündigte unterdessen an, die Ausgaben für Migration und Grenzschutz im nächsten Jahrzehnt fast zu verdreifachen. Für die Jahre 2021 bis 2027 sollen demnach rund 35 Milliarden Euro fließen, hieß es in Straßburg.