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Verteidigung beantragt im Amokprozess Freispruch

Stuttgart. Im Prozess um den Amoklauf von Winnenden hat die Verteidigung Freispruch für den Angeklagten beantragt. Der Vater des Amokläufers, der am 11. März 2009 15 Menschen und sich selbst getötet hatte, habe zwar die Tatwaffe nicht weggeschlossen, aber auch nicht wissen können, dass sein Sohn den Aufbewahrungsort gekannt habe, sagte Rechtsanwalt Hubert Gorka gestern

Stuttgart. Im Prozess um den Amoklauf von Winnenden hat die Verteidigung Freispruch für den Angeklagten beantragt. Der Vater des Amokläufers, der am 11. März 2009 15 Menschen und sich selbst getötet hatte, habe zwar die Tatwaffe nicht weggeschlossen, aber auch nicht wissen können, dass sein Sohn den Aufbewahrungsort gekannt habe, sagte Rechtsanwalt Hubert Gorka gestern. Zudem litten der Angeklagte und seine Familie sehr stark unter den Folgen der Tat. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre Haft auf Bewährung gefordert. dpa