| 23:32 Uhr

In Rheinland-Pfalz bei 44,6 Prozent
Schutzquoten sind auch abhängig vom Bundesland

Düsseldorf. Wie hoch die Chance eines Flüchtlings auf ein Bleiberecht ist, ist offenbar auch stark von dem Bundesland abhängig, in dem er seinen Antrag stellt. Das Saarland gewährte im vergangenen Jahr knapp 73 Prozent der Asylbewerber Schutz, Brandenburg nur 24,5 Prozent, wie die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ berichtet und sich auf Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) beruft. Im Mittelfeld lag demnach Nordrhein-Westfalen mit einer Schutzquote von 45,3 Prozent.

Wie hoch die Chance eines Flüchtlings auf ein Bleiberecht ist, ist offenbar auch stark von dem Bundesland abhängig, in dem er seinen Antrag stellt. Das Saarland gewährte im vergangenen Jahr knapp 73 Prozent der Asylbewerber Schutz, Brandenburg nur 24,5 Prozent, wie die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ berichtet und sich auf Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) beruft. Im Mittelfeld lag demnach Nordrhein-Westfalen mit einer Schutzquote von 45,3 Prozent.

Die Entwicklung, wonach immer weniger Flüchtlinge einen Schutzstatus in Deutschland erhalten, zeigt sich dem Bericht zufolge überall: So sank in Bayern die Schutzquote von 64,7 Prozent 2016 auf 31,8 Prozent im vergangenen Jahr.

Die großen Unterschiede zwischen den Bundesländern blieben dennoch bestehen, hieß es. Während 2017 einige Länder wie Bayern und viele ostdeutsche Länder unter dem Bundesdurchschnitt lagen, wurde außer im Saarland etwa in Bremen mit 59,7 Prozent und Hessen mit 53,2 Prozent mehrheitlich positiv über die Asylanträge entschieden. Im Mittelfeld bei der Schutzquote lagen Nordrhein-Westfalen mit 45,3 und Rheinland-Pfalz mit 44,6 Prozent.



(epd)