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Fachkräfte-Zuwanderung
IHK-Chef fordert striktes Umsetzen des Gesetzes

Saarbrücken. (jwo) Heino Klingen, Hauptgeschäftsführer der saarländischen Industrie- und Handelskammer (IHK), begrüßt die Verabschiedung des Fachkräftezuwanderungsgesetzes.

„Wir haben lange darauf gewartet. Gerade für das Saarland ist ein solches Gesetz sehr wichtig“, sagt der Kammer-Chef. Entscheidend sei aber auch, dass der „Spurwechsel“-Gedanke konsequent weiterverfolgt werde. Dass also diejenigen Asylbewerber, die nun schon mehrere Jahre im Land sind, Integrations- und Sprachkurse gemacht haben und sich auch schon in einem Job bewährt haben, nicht nach Hause geschickt werden, nur weil sie nicht anerkannt worden sind.

Für Klingen ist auch der Begriff Fachkräftezuwanderungsgesetz zu eng gefasst. „Es geht ja nicht nur zwingend um Fachkräfte, sondern auch um Kräfte, die wir in Engpassbranchen brauchen.“ Er nennt als Beispiel das Hotel- und Gaststättengewerbe, wo neben den ausgebildeten Kräften auch Menschen mit weniger fachspezifischen Kenntnissen gesucht werden.

(jwo)