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Russland schickt wegen Finanzkrise doch wieder Weltraumtourist los

Moskau. Wegen der Finanzkrise nimmt Russland entgegen früherer Ankündigungen in diesem Jahr doch noch einen Weltraumtouristen mit zur Internationalen Raumstation ISS. Im September dürfe ein wohlhabender Kosmos-Liebhaber einen freien Platz im Sojus-Raumschiff einnehmen, meldete gestern die Agentur Interfax unter Berufung auf die Raumfahrtbehörde Roskosmos

Moskau. Wegen der Finanzkrise nimmt Russland entgegen früherer Ankündigungen in diesem Jahr doch noch einen Weltraumtouristen mit zur Internationalen Raumstation ISS. Im September dürfe ein wohlhabender Kosmos-Liebhaber einen freien Platz im Sojus-Raumschiff einnehmen, meldete gestern die Agentur Interfax unter Berufung auf die Raumfahrtbehörde Roskosmos. Unbestätigten Berichten zufolge soll die Wahl auf den Gründer des weltberühmten Cirque du Soleil (Zirkus der Sonne), den Kanadier Guy Laliberté, fallen. Roskosmos will erst morgen den Namen des ISS-Touristen bekannt geben. Russland hielt eigentlich der früheren Sowjetrepublik Kasachstan für September einen Startplatz frei. Die Kasachen mussten aber wegen der Finanzkrise verzichten. dpa