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Rheinland-Pfalz klagt erneut gegen Atommeiler Tihange 2

Mainz. Rheinland-Pfalz will erneut juristisch gegen das umstrittene belgische Atomkraftwerk (AKW) Tihange 2 vorgehen. Das Land sei einer zweiten Klage der Städteregion Aachen gegen Belgien beigetreten, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz. "Ziel ist auch hier die Stilllegung des AKW Tihange 2." Agentur

Rheinland-Pfalz will erneut juristisch gegen das umstrittene belgische Atomkraftwerk (AKW) Tihange 2 vorgehen. Das Land sei einer zweiten Klage der Städteregion Aachen gegen Belgien beigetreten, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz. "Ziel ist auch hier die Stilllegung des AKW Tihange 2."

Bereits Anfang März 2016 hatten Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bei der EU Beschwerde gegen den Weiterbetrieb der umstrittenen Atomkraftwerke eingelegt (wir berichteten).

Belgien hält die Anlagen im Gegensatz zu Deutschland für sicher. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte gefordert, die mehr als 30 Jahre alten Anlagen Doel 3 und Tihange 2 zumindest zu überprüfen. Das AKW Tihange liegt nur etwa 75 Kilometer von der rheinland-pfälzischen Landesgrenze entfernt.