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Rheinland-Pfalz bleibt bei Forderungen gegen insolventen Nürburgring

Mainz. Die rheinland-pfälzische Landesregierung will ihre Forderungen gegen den insolventen Nürburgring nicht automatisch zugunsten von Handwerkern zurückziehen. "Wenn der Insolvenzverwalter bei seiner Meinung bleibt, dass nämlich die Handwerker vorrangig bedient werden, dann wären wir auch sehr froh", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD ) gestern in Mainz . Das Land habe aber seine Forderungen gleichrangig anmelden müssen, um seiner rechtlichen Verpflichtung nachzukommen, so Dreyer.Rheinland-Pfalz ist größter Gläubiger am Nürburgring. Agentur

Die Forderungen des Landes belaufen sich laut Finanzministerium inzwischen auf rund 613 Millionen Euro. Die Handwerker könnten leer ausgehen, wenn zu wenig Geld übrigbleibt.