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Merkel verteidigt Haltung zu Libyen

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (Foto: dpa) hat die deutsche Zurückhaltung in der Libyen-Krise verteidigt. Die Enthaltung der Bundesregierung im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung über einen Militäreinsatz zum Schutz der libyschen Bevölkerung sei "nicht mit Neutralität zu verwechseln", sagte die CDU-Chefin am Freitag in Berlin

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (Foto: dpa) hat die deutsche Zurückhaltung in der Libyen-Krise verteidigt. Die Enthaltung der Bundesregierung im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung über einen Militäreinsatz zum Schutz der libyschen Bevölkerung sei "nicht mit Neutralität zu verwechseln", sagte die CDU-Chefin am Freitag in Berlin. Eine Beteiligung deutscher Soldaten schloss sie dennoch kategorisch aus. "Deutschland wird sich nicht an militärischen Maßnahmen beteiligen", betonte sie. Allerdings erwäge Berlin eine Entsendung von Awacs-Überwachungsflugzeugen nach Afghanistan, um die Nato für einen möglichen Libyen-Einsatz zu entlasten. Merkel wies Vorwürfe zurück, ihre Regierung agiere in der Libyen-Krise mutlos und verweigere den Aufständischen Schutz gegen die Angriffe des Gaddafi-Regimes. > Seite 4: Bericht und Meinungdapd