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Mainz: Nürburgring-Handwerker sollen trotz Insolvenz Geld sehen

Mainz. Im Streit um die offenen Handwerkerrechnungen nach der Pleite am Nürburgring gibt es eine Lösung. Die betroffenen rund 100 Handwerker sollen zu "einem erheblichen Teil" auf ihre Kosten kommen. Darauf hätten sich Sanierungsgeschäftsführer Thomas Schmidt, Sachwalter Jens Lieser, der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro (SPD ) und die EU-Kommission verständigt, teilte das Finanzministerium gestern in Mainz mit. Agentur

Im Landeshaushalt 2016 stünden 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, hieß es 75 Tage vor der Landtagswahl. Die Auszahlung könnte 2017 beginnen.

Dem Finanzministerium zufolge geht es um Vergleiche mit den Handwerkern. Sie treten demnach ihre Forderungen an das Land ab und bekommen im Gegenzug sogenannte De-minimis-Beihilfen. Diese sind nach den geltenden EU-Bestimmungen auf 200 000 Euro begrenzt.