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Untersuchungsausschuss Amri
Maaßen: Nichts im Fall Amri verheimlicht

Düsseldorf. Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat den Vorwurf zurückgewiesen, seine Bundesbehörde habe einen V-Mann im Umfeld des Attentäters Anis Amri verheimlicht. „Im Umfeld von Anis Amri hatten wir keine V-Personen. dpa

Es gab keine nachrichtendienstliche Beobachtung Amris durch meine Behörde“, sagte Maaßen gestern als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags zum Terrorfall Amri. Der islamistische Attentäter Anis Amri war im Dezember 2016 mit einem Lastwagen in einen Berliner Weihnachtsmarkt gerast, hatte zwölf Menschen getötet und Dutzende verletzt.