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Kurt Beck: Das Saarland muss stabilisiert werden

Mainz. Nach dem Bruch der Jamaika-Koalition muss das Saarland aus Sicht des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) schnell wieder voll handlungsfähig werden. "Es geht jetzt um die Stabilisierung des Saarlandes", sagte Beck in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Mainz zur Situation im Nachbarland

Mainz. Nach dem Bruch der Jamaika-Koalition muss das Saarland aus Sicht des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) schnell wieder voll handlungsfähig werden. "Es geht jetzt um die Stabilisierung des Saarlandes", sagte Beck in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Mainz zur Situation im Nachbarland. "Man muss ja sehen: Dort sind die Herausforderungen noch mal größer als in den meisten anderen Ländern." Das Saarland ist stark verschuldet und auf Bundeshilfen angewiesen.Die Koalition aus CDU, FDP und Grünen war am Freitag nach FDP-Personalquerelen zerbrochen. Nun wollen CDU und SPD ausloten, ob eine große Koalition möglich ist. Aber auch eine Neuwahl ist noch nicht vom Tisch. Für das Wochenende sind erste Sondierungsgespräche geplant. Die SPD-Spitze in Berlin hält eine große Koalition unter CDU-Führung bisher für unwahrscheinlich. Beck will dem Saar-SPD-Landesvorsitzenden Heiko Maas keine Empfehlung geben, ob eine große Koalition oder Neuwahlen sinnvoller wären. "Ich habe Kontakt mit Heiko Maas, wie immer eigentlich, aber keine öffentlichen Ratschläge. Er weiß genau, was er tut." dpa

Foto: Rehder/dpa