| 23:33 Uhr

Giftanschlag auf Ex-Spion
International viel Unterstützung für die britische Seite

London. Auch international hat der Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal für Besorgnis gesorgt – und für Unterstützung der britischen Seite. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte Russland gestern zur Aufklärung auf. Es sei an Moskau, „rasche Antworten auf die berechtigten Fragen der britischen Regierung zu geben“, machte Merkel nach Angaben eines Sprechers in einem Telefonat mit der britischen Premierministerin Theresa May deutlich. Die Kanzlerin verurteilte den Anschlag demnach „auf das Schärfste“.

Auch international hat der Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal für Besorgnis gesorgt – und für Unterstützung der britischen Seite. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte Russland gestern zur Aufklärung auf. Es sei an Moskau, „rasche Antworten auf die berechtigten Fragen der britischen Regierung zu geben“, machte Merkel nach Angaben eines Sprechers in einem Telefonat mit der britischen Premierministerin Theresa May deutlich. Die Kanzlerin verurteilte den Anschlag demnach „auf das Schärfste“.

Auch Frankreich, die USA, die EU und die Nato erklärten, in dem Konflikt hinter London zu stehen. US-Präsident Donald Trump sagte, er vermute Moskau hinter dem Giftanschlag. Sollte sich der Verdacht erhärten, „werden wir Russland verurteilen“, fügte er hinzu. Der scheidende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) äußerte sich „sehr besorgt“.

Unterdessen wurde in London gestern erneut ein russischer Exilant tot aufgefunden. Bei dem Mann handle es sich um einen früheren Geschäftspartner des Kreml-Kritikers Boris Beresowski, der 2013 nahe London tot aufgefunden wurde, berichteten Medien. Die britische Anti-Terror-Polizei ermittelt.