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In Hessen wird Ypsilantis Wahl zur Zitterpartie

Frankfurt/Fulda. Die Wahl von Andrea Ypsilanti zu Hessens Ministerpräsidentin wird zu einer immer größeren Zitterpartie. Nach der Hessen-SPD stimmten gestern zwar auch die Grünen auf einem Parteitag für den Koalitionsvertrag. Für neue Zweifel sorgte aber SPD-Landesvize Jürgen Walter. Der parteiinterne Rivale Ypsilantis lehnte den Vertrag überraschend ab

Frankfurt/Fulda. Die Wahl von Andrea Ypsilanti zu Hessens Ministerpräsidentin wird zu einer immer größeren Zitterpartie. Nach der Hessen-SPD stimmten gestern zwar auch die Grünen auf einem Parteitag für den Koalitionsvertrag. Für neue Zweifel sorgte aber SPD-Landesvize Jürgen Walter. Der parteiinterne Rivale Ypsilantis lehnte den Vertrag überraschend ab. Ypsilanti ist am Dienstag im Landtag auch auf Walters Stimme angewiesen. Sonst verfehlt sie die notwendige Mehrheit, um den CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch ablösen zu können. Dazu benötigt sie auch die Unterstützung der Linken, was sie im Wahlkampf noch strikt abgelehnt hatte. >Seite 4: Meinung dpa