| 23:30 Uhr

OECD-Studie
Herkunft entscheidet etwas weniger über Schulerfolg

Berlin. Die Chancen sozial benachteiligter Kinder verbessern sich im deutschen Bildungssystem nur langsam. Verglichen mit anderen Ländern habe Deutschland beim Thema Chancengleichheit allerdings stark aufgeholt, wie aus einer gestern von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgestellte Neuauswertung der Pisa-Ergebnisse von 2015 hervorgeht. epd

Die Bildungserfolge von Kindern aus Akademikerfamilien und Arbeiterhaushalten unterschieden sich aber noch immer deutlich. Rund 16 Prozent der Leistungsunterschiede von Schülern in Deutschland seien auf sozioökonomische Faktoren wie Herkunft und Bildung der Eltern zurückzuführen. 2006 habe der Wert noch vier Prozentpunkte höher gelegen. Der Durchschnitt der OECD-Staaten liegt bei 13 Prozent.