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Hartz-IV-Empfänger sollen Geld zurückzahlen

Nürnberg/Berlin. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) muss in vielen Fällen Kleinbeträge von Hartz-IV-Beziehern zurückfordern. Dieser bürokratische Aufwand entstehe im Zusammenhang mit der Erhöhung des Kindergeldes zum 1. Januar 2010. Das bestätigte ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit

Nürnberg/Berlin. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) muss in vielen Fällen Kleinbeträge von Hartz-IV-Beziehern zurückfordern. Dieser bürokratische Aufwand entstehe im Zusammenhang mit der Erhöhung des Kindergeldes zum 1. Januar 2010. Das bestätigte ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit. Zeitungsangaben, wonach mehrere Hunderttausend Hartz-IV-Empfänger davon betroffen sind, konnte der Sprecher nicht bestätigen. Er räumte aber ein, der mit den Rückforderungen verbundene Aufwand sei immens. Die Familien erhielten nun einen Rückforderungsbescheid über jeweils 20 Euro pro Kind. SPD-Fraktionsvize Elke Ferner kritisierte die Pläne: "Da ist die Brühe teurer als die Brocken", sagte er. > Seite 5: Bericht dpa