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Finanzminister Venizelos nennt Gespräche in Athen schwierig

Athen. Die sogenannte Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hat ihre Gespräche mit der griechischen Regierung über weitere Finanzhilfen für das hoch verschuldete Land gestern fortgesetzt

Athen. Die sogenannte Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) hat ihre Gespräche mit der griechischen Regierung über weitere Finanzhilfen für das hoch verschuldete Land gestern fortgesetzt. Die Verhandlungen seien "nicht nur entscheidend, sondern auch schwierig", sagte Finanzminister Evangelos Venizelos am Rande des Treffens in Athen. "Wir werden eine übermenschliche Anstrengung unternehmen, um die nötigen Ergebnisse zu erreichen", ergänzte er.An den Gesprächen nahm auch der Chef der internationalen Bankenvereinigung IIF, Charles Dallara, teil. Mit Blick auf den Beitrag des Verbands zur Rettung Griechenlands sagte Venizelos, die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern des Landes sollten auf jene mit der Troika abgestimmt werden. Der Austausch mit Dallara gestalte sich "ideenreich und freundschaftlich". Die Regierung in Athen hoffe, die Gespräche mit beiden Seiten bis Ende Januar abschließen zu können, sagte Venizelos. Die Verhandlungen mit der Troika sollen dazu führen, dass diese frisches Geld aus dem Ende Oktober beschlossenen Hilfspaket für Griechenland freigibt. Zusammen mit dem Beitrag der Gläubigerbanken gehe es bis Ende Januar um rund 89 Milliarden Euro, sagte Venizelos. Bis Weihnachten würden Vorbereitungsgespräche geführt, bevor es im Januar konkret werde. Mit den Banken solle geklärt werden, wie der vorgesehene Schuldenschnitt von 50 Prozent umgesetzt werden könne, sagte Venizelos. afp

Foto: Stavrakis/dapd