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Feinstaubalarm: Stuttgarter sollen Auto stehen lassen

Stuttgart. In Stuttgart gilt seit gestern ein Feinstaubalarm: Die Bürger sind für die nächsten Tage aufgerufen, freiwillig ihr Auto stehen zu lassen. Auch sogenannte Komfortkamine, die lediglich als zusätzliche Wärmequelle dienen, sollen nicht genutzt werden. Agentur

Stuttgart setzt damit als erste deutsche Großstadt beim Kampf gegen die hohe Belastung mit dem krebserregenden Feinstaub auf diesen Weg. Umweltschützer halten allerdings wenig von dem Feinstaubalarm und fordern stattdessen Fahrverbote etwa für Dieselfahrzeuge . So sprach die Deutsche Umwelthilfe gestern von einer "Placebo-Maßnahme" ohne Wirkung. "Appelle bringen nichts", sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart schreckten mit Blick auf die Autoindustrie vor obligatorischen Schritten zurück, kritisierte er. > Seite 4: Bericht