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Entwicklungsminister
Müller sorgt sich um Image wegen Pannenserie

 Bundesentwicklungsminister Gerd Müller
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller FOTO: dpa / Carsten Koall
Kitwe. Der tagelange Ausfall des deutschen Regierungsfliegers hat nach Ansicht von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das Image von „Made in Germany“ in Afrika erheblich beschädigt. Es gebe großes Unverständnis, dass ein Ventildefekt ein Regierungsflugzeug über Tage hinweg festhalte, sagte Müller gestern in Sambia, wo er weiter auf die Reparatur der Maschine wartete: „Das passiert in Sambia oder einem afrikanischen Land einem Regierungsmitglied so nicht.“ epd

Das nötige Ersatzteil traf gestern kurz nach Mittag in der malawischen Hauptstadt Lilongwe ein, wo das Flugzeug vom Typ Global 5000 am Montag ausgefallen war. Eine aus Deutschland eingeflogene Mechanikercrew begann mit dem Einbau. Das Team war bereits am Mittwoch angekommen, das Ventil aber auf dem Weg aus Deutschland in Südafrika hängengeblieben.

Ursprünglich war der Rückflug Müllers aus Afrika für gestern geplant – allerdings von Namibia aus, das als dritter Station der Reise auf dem Programm stand. Der Besuch in Windhuk musste wegen der Flugzeugpanne gestrichen werden. Aus Lilongwe waren der Minister und seine Delegation noch am Montagabend mit einem kleinen Linienflugzeug nach Sambia weitergereist, um dort politische Gespräche in der Hauptstadt Lusaka nicht zu verpassen.