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Ein Bierchen für Schwangere findet jeder Fünfte in Ordnung

Berlin. Ach, so ein kleines Bier, das kann doch für eine Schwangere nicht schlimm sein: Trotz aller Ärzte-Warnungen halten immer noch 18 Prozent der Bundesbürger ein gelegentliches Gläschen Gerstensaft - oder Sekt - während der Schwangerschaft durchaus für vertretbar. Agentur

Weitere zehn Prozent äußerten dazu keine eindeutige Meinung. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Privaten Krankenkassen hervor. Mit zunehmendem Alter steigt die Akzeptanz von kleinen Mengen Alkohol für Schwangere . Während unter den 18- bis 24-Jährigen nur vier Prozent das für vertretbar halten, ist es bei den über 54-Jährigen immerhin fast ein Viertel (23 Prozent).

Dabei können "schon kleine Mengen das Kind im Mutterleib schädigen", warnt PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach. Ein einziger Rausch könne "zu schlimmsten Behinderungen" führen. Nach Angaben der Bundesregierung kommen in Deutschland jedes Jahr rund 2000 Kinder mit massiven Behinderungen zur Welt, weil ihre Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben.