| 22:23 Uhr

„Die AfD ist ein Problem aller Parteien“

Mainz. Die SPD ist nach Ansicht der rheinland-pfälzischen CDU mitverantwortlich für das Erstarken der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. "Die AfD ist ein Problem aller Parteien - auch der SPD , die massiv an Zustimmung verloren hat", teilte CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder gestern mit. "Das Hin und Her der mecklenburg-vorpommerischen SPD und ihre verfehlten Versuche, die Union und Bundeskanzlerin Merkel mal links und mal rechts überholen zu wollen, hat der AfD in die Hände gespielt." Nicht zuletzt hätten Avancen an die Linke von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD ) die AfD weiter gestärkt. Agentur

Die SPD ist nach Ansicht der rheinland-pfälzischen CDU mitverantwortlich für das Erstarken der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. "Die AfD ist ein Problem aller Parteien - auch der SPD , die massiv an Zustimmung verloren hat", teilte CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder gestern mit. "Das Hin und Her der mecklenburg-vorpommerischen SPD und ihre verfehlten Versuche, die Union und Bundeskanzlerin Merkel mal links und mal rechts überholen zu wollen, hat der AfD in die Hände gespielt." Nicht zuletzt hätten Avancen an die Linke von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD ) die AfD weiter gestärkt.

FDP-Landeschef Volker Wissing stellte eine erneute Kandidatur von CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel infrage. "Die #CDU muss sich nach #MV überlegen, ob #Merkel noch eine geeignete Kanzlerkandidatin ist", schrieb er gestern im Mitteilungsdienst Twitter : "#CSU zweifelt schon . . ."

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD ) gratulierte der SPD im Nordosten zum Wahlsieg. "Ihr habt gezeigt, dass ihr kämpfen könnt, auch wenn die Umfragen uns längst abgeschrieben haben", schrieb sie. Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im März hatte die CDU Rheinland-Pfalz ihr bisher schlechtestes Ergebnis eingefahren. Die AfD war aus dem Stand auf 12,6 Prozent gekommen.