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Zuwanderung von Fachkräften
Ein Standortnachteil

 Stefan Vetter
Stefan Vetter FOTO: SZ / Robby Lorenz
Deutschland hat einen Standortnachteil bei der Anwerbung von Fachkräften vor allem aus Nicht-EU-Staaten. Da ist in erster Linie die Sprachbarriere. Deutsch lernt sich für Ausländer meist schwerer als Englisch. Von Stefan Vetter

Da sind aber auch Hürden bei der vorausgesetzten Qualifizierung – und langwierige Verfahren bei der Visa-Vergabe. Ob sich das mit dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das in drei Monaten in Kraft tritt, zum Besseren wendet?

Zwar werden bestimmte Beschränkungen aufgehoben. Aber es fehlt an einem umfassenden Ansatz. In Kanada etwa kümmern sich die Behörden bei bestimmten Arbeitsmigranten auch gleich noch um deren Partner und Kinder mit beruflichen und schulischen Angeboten. Doch Dreh- und Angelpunkt bleibt ein möglichst unbürokratisches Verfahren bei der Einwanderung und der Anerkennung von Berufsabschlüssen.