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CSU pocht nach Merkels Selbstkritik auf Politik-Wechsel

Kloster Banz/Berlin. CSU-Chef Horst Seehofer hat die neuen, selbstkritischen Töne von Kanzlerin Angela Merkel (CDU ) in der Flüchtlingspolitik begrüßt, sieht darin aber keinen Kursschwenk. Manches sei bemerkenswert, manches erfreulich, es sei aber nicht die Wende, sagte Seehofer gestern nach Teilnehmerangaben auf einer CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz. Es brauche auch keine Wende in der Erklärung der Politik, sondern in der Politik. Agentur

CSU-Chef Horst Seehofer hat die neuen, selbstkritischen Töne von Kanzlerin Angela Merkel (CDU ) in der Flüchtlingspolitik begrüßt, sieht darin aber keinen Kursschwenk. Manches sei bemerkenswert, manches erfreulich, es sei aber nicht die Wende, sagte Seehofer gestern nach Teilnehmerangaben auf einer CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz. Es brauche auch keine Wende in der Erklärung der Politik, sondern in der Politik.

Hauptstreitpunkt bleibt die von Bayern geforderte Obergrenze für neu eintreffende Flüchtlinge. Merkel lehnt dies weiter strikt ab. Die Kanzlerin zeigte sich gestern dennoch zuversichtlich, dass sich die Schwesterparteien zusammenraufen werden. > Seite 4: Meinung, Seite 5: Bericht