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Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet „Identitäre Bewegung“

Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat die rechte "Identitäre Bewegung" ins Visier genommen. Eine Sprecherin der Sicherheitsbehörde bestätigte am Freitag, dass die Gruppe ein "Beobachtungsobjekt" sei. Eine Prüfung habe ergeben, dass es "tatsächliche Anhaltspunkte" für Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gebe. Im Zuge der Flüchtlingskrise habe die "Identitäre Bewegung" ihre "Anti-Asylagitation" verschärft. Bislang stand die Organisation in neun Bundesländern unter Beobachtung der dortigen Verfassungsschutzbehörden. Mit der Einstufung durch das BfV wird die "Identitäre Bewegung" nun bundesweit überwacht. Der Verfassungsschutz kann etwa die Kommunikation der Gruppe ausforschen und V-Leute einsetzen. Agentur

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat die rechte "Identitäre Bewegung" ins Visier genommen. Eine Sprecherin der Sicherheitsbehörde bestätigte am Freitag, dass die Gruppe ein "Beobachtungsobjekt" sei. Eine Prüfung habe ergeben, dass es "tatsächliche Anhaltspunkte" für Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gebe. Im Zuge der Flüchtlingskrise habe die "Identitäre Bewegung" ihre "Anti-Asylagitation" verschärft. Bislang stand die Organisation in neun Bundesländern unter Beobachtung der dortigen Verfassungsschutzbehörden. Mit der Einstufung durch das BfV wird die "Identitäre Bewegung" nun bundesweit überwacht. Der Verfassungsschutz kann etwa die Kommunikation der Gruppe ausforschen und V-Leute einsetzen.

Die ursprünglich aus Frankreich stammende "Identitäre Bewegung" ist seit dem Jahr 2012 auch in Deutschland recht aktiv. > Seite 4: Analyse