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Britische Premierministerin macht EU schwere Vorwürfe

London. (afp) Die britische Premierministerin Theresa May hat der Europäischen Union vorgeworfen, mit "Drohungen" im Zusammenhang mit den "Brexit"-Verhandlungen die britische Parlamentswahl beeinflussen zu wollen. "Europäische Politiker und Vertreter haben Großbritannien gedroht", sagte May gestern in einer Stellungnahme vor ihrem Amtssitz in London. Der Zeitpunkt der Äußerungen sei bewusst gewählt worden, "um das Ergebnis der Wahl zu beeinflussen, die am 8. Juni stattfindet."

(afp) Die britische Premierministerin Theresa May hat der Europäischen Union vorgeworfen, mit "Drohungen" im Zusammenhang mit den "Brexit"-Verhandlungen die britische Parlamentswahl beeinflussen zu wollen. "Europäische Politiker und Vertreter haben Großbritannien gedroht", sagte May gestern in einer Stellungnahme vor ihrem Amtssitz in London. Der Zeitpunkt der Äußerungen sei bewusst gewählt worden, "um das Ergebnis der Wahl zu beeinflussen, die am 8. Juni stattfindet."

Der Chefunterhändler der EU für den Brexit, Michel Barnier, hatte zuvor klargestellt, dass die EU auf ihren finanziellen Forderungen an Großbritannien besteht. "Das ist keine Bestrafung", erklärte er. London habe als EU-Mitglied Ausgaben zugestimmt, die es erfüllen müsse. Schätzungen der Forderung an London betrugen zuletzt bis zu 100 Milliarden Euro. Analyse Seite 4