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Börsen-Protestwelle aus den USA nimmt Kurs auf Deutschland

Berlin/Frankfurt/Main. Nach dem Vorbild der amerikanischen Protestbewegung "Occupy Wall Street" ("Besetzt die Wall Street") wollen an diesem Samstag Kapitalismuskritiker in deutschen Städten auf die Straßen gehen. Sie demonstrieren gegen das Finanzsystem und Teile der Bankenwelt

Berlin/Frankfurt/Main. Nach dem Vorbild der amerikanischen Protestbewegung "Occupy Wall Street" ("Besetzt die Wall Street") wollen an diesem Samstag Kapitalismuskritiker in deutschen Städten auf die Straßen gehen. Sie demonstrieren gegen das Finanzsystem und Teile der Bankenwelt. In Frankfurt am Main wollen die Protestierenden ihren Unmut über eine soziale Schieflage in der Gesellschaft vor der Zentrale der Europäischen Zentralbank kundtun. In Berlin ziehen sie unter dem Motto "global change" ("weltweiter Wandel") vor das Bundeskanzleramt. Unter den Organisatoren sind die Globalisierungskritiker von Attac."Occupy Wall Street" begann vor etwa einem Monat als noch recht kleine Protestbewegung in New York. Seither hat sie dort tausende Menschen mobilisiert. Die globale Protestwelle soll alle fünf Kontinente umfassen. > Seite 2: Bericht dpa