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Zugstreik in Frankreich
Deutsche Bahn warnt: Alle Zugfahrten nach Frankreich fallen aus

Frankfurt. () Wer heute mit dem Zug nach Frankreich fahren will – oder von dort zurück nach Deutschland – wird sich eine Alternative suchen müssen. Denn aufgrund des Bahnstreiks wurden von der SNCF und der Deutschen Bahn alle grenzüberschreitenden Verbindungen gestrichen. Von Hélène Maillasson

Betroffen ist unter anderem die Strecke Frankfurt-Paris über Saarbrücken. Auch mit mehrmaligem Umsteigen und dem Wechsel auf Regionalzüge wird kaum ein Reisender ans Ziel kommen: In ganz Lothringen fahren heute nur knapp drei Prozent aller Züge. Zwischen Metz und der französischen Hauptstadt gibt es gerade mal einen Schnellzug TGV am Morgen (6.50 Uhr ab Metz) und eine Rückfahrt (18.40 Uhr ab Paris). Die Regionalzüge TER fallen komplett aus. Einzige Ausnahme ist die von tausenden Pendlern genutzte Linie zwischen Nancy und Luxemburg über Metz.

Ebenso betroffen vom Streik auf französischer Seite ist heute der grenzüberschreitende Verkehr der Saarbahn. Wie der Betreiber mitteilt, fährt die Saarbahn zwischen 5 und 22 Uhr nur von und bis Hanweiler. In diesem Zeitraum können die Saarbahn-Züge nicht in den Bahnhof nach Sarreguemines einfahren.

Über die Entwicklung der Lage auf den Schienen werden die Reisenden im Internet informiert. Spätestens ab 17 Uhr finden sie auch die Informationen über den Verkehr am nächsten Tag. Allgemeine Informationen auf Deutsch gibt es online unter www.sncf.com/de.