Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:10 Uhr

Autokennzeichen mit der Abkürzung „IS“ weiter erlaubt

Mainz/Saarbrücken. Agentur

In den Verkehrsministerien von Rheinland-Pfalz und dem Saarland gibt es keine Überlegungen, Autokennzeichen mit der Buchstabenkombination "IS" zu verbieten. Das teilten Sprecher der beiden Behörden der Deutschen Presse-Agentur gestern mit. Die Abkürzung "IS" wird unter anderem für die Terrormiliz "Islamischer Staat" verwendet. Wie ein Sprecher im rheinland-pfälzischen Ministerium erklärte, werden hingegen Kombinationen, die an die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland erinnern, nicht mehr vergeben. Darunter fallen Abkürzungen wie "KZ" (Konzentrationslager), "HJ" (Hitlerjugend ) oder "SS" (Schutzstaffel).

In Nordrhein-Westfalen hatte die Stadt Düsseldorf angekündigt, keine Kennzeichen mit "IS" mehr auszugeben. Städte könnten - abgesehen von landesweiten Verboten durch das Ministerium - selbst entscheiden, welche Kennzeichen sie zulassen und welche nicht, sagte ein Sprecher. Dass Kommunen in Rheinland-Pfalz oder dem Saarland mitziehen wollen, ist bisher nicht bekannt.