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AKW-Laufzeiten: Greenpeace kündigt Verfassungsbeschwerde an

Hamburg. Greenpeace will gemeinsam mit Anwohnern gegen die geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke Klage beim Bundesverfassungsgericht einreichen. "Allein die Konzerne profitieren von längeren Atomlaufzeiten

Hamburg. Greenpeace will gemeinsam mit Anwohnern gegen die geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke Klage beim Bundesverfassungsgericht einreichen. "Allein die Konzerne profitieren von längeren Atomlaufzeiten. Das Risiko jedoch trägt die Allgemeinheit - das kann mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sein", sagte Tobias Riedl, Atomexperte bei Greenpeace, am Freitag in Hamburg. Die Kläger wollen anführen, dass die 17 deutschen Reaktoren grundlegende Sicherheitsmängel aufweisen. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bremen und Nordrhein-Westfalen haben ebenfalls Verfassungsklage gegen die geplante Änderung des Atomgesetzes angekündigt. Derweil sieht die Opposition im Bundestag Deutschland im Falle eines Gaus schlecht vorbereitet. > Seite 5: Bericht epd