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AfD-Vize Gauland kämpft für Mohrenköpfe und Zigeunerschnitzel

Potsdam. Die AfD will politisch umstrittene Begriffe wie Mohrenkopf und Zigeunerschnitzel wieder salonfähig machen. Es sei völlig überzogen, "den Leuten zu verbieten, Mohrenköpfe zu essen - nicht weil das nicht schmeckt, sondern weil das Wort Mohrenkopf ein rassistischer Begriff sei", sagte der stellvertretende Parteichef Alexander Gauland. Im täglichen Umgang mit diesem und ähnlichen Begriffen habe ein "Irrsinn" um sich gegriffen, der zeige, "dass hier eine sogenannte Kulturrevolution völlig übertrieben worden ist". Agentur

Die AfD will politisch umstrittene Begriffe wie Mohrenkopf und Zigeunerschnitzel wieder salonfähig machen. Es sei völlig überzogen, "den Leuten zu verbieten, Mohrenköpfe zu essen - nicht weil das nicht schmeckt, sondern weil das Wort Mohrenkopf ein rassistischer Begriff sei", sagte der stellvertretende Parteichef Alexander Gauland. Im täglichen Umgang mit diesem und ähnlichen Begriffen habe ein "Irrsinn" um sich gegriffen, der zeige, "dass hier eine sogenannte Kulturrevolution völlig übertrieben worden ist".

Rehabilitieren will der 75-Jährige auch das Zigeunerschnitzel. Er selbst verwende immer noch das Wort Zigeuner, betonte Gauland. "Ich kann ja auch nicht die Operette ,Der Zigeunerbaron' in ,Sinti-und-Roma-Baron' umbenennen", fügte er hinzu.

Ein Vorbild im Kampf gegen die politisch korrekte Sprache sieht Gauland übrigens im designierten US-Präsidenten Donald Trump . Dessen Wahl sei "eine kulturelle Reaktion" auf eine Entwicklung, die es auch überall in Europa gebe, sagte der Vizeparteichef der AfD.