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AfD-Landeschefs verlassen „Mainz bleibt Mainz“ vorzeitig

Mainz. Aus Ärger über Attacken gegen die AfD haben ihr rheinland-pfälzischer Chef Uwe Junge und ihr niedersächsischer Chef Armin-Paul Hampel die Fernsehfastnacht "Mainz bleibt Mainz" vorzeitig verlassen, teilte der SWR gestern mit. Agentur

Aus Ärger über Attacken gegen die AfD haben ihr rheinland-pfälzischer Chef Uwe Junge und ihr niedersächsischer Chef Armin-Paul Hampel die Fernsehfastnacht "Mainz bleibt Mainz" vorzeitig verlassen, teilte der SWR gestern mit.

Der Kabarettist Lars Reichow hatte zuvor zum Beispiel AfD-Bundeschefin Frauke Petry eine Kräuterhexe genannt. Der als "Guddi Gutenberg" auftretende Hans-Peter Betz sagte unter anderem: "Die AfD ist die Bremsspur in der Unterhose Deutschlands."

Junge teilte auf Facebook mit, er habe zuvor gewusst, "dass wir es knüppeldick besorgt bekommen würden". Er habe "in einem bekannt feindlichen Umfeld pflichtgemäß Flagge und Haltung" zeigen wollen. Als aber Reichow unter frenetischem Jubel "alle Andersdenkenden" zur Ausreise aufgefordert habe, "konnten auch wir die gute Miene zum bösen Spiel nicht mehr aufrecht erhalten".