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5000 Feierwütige halten Polizei in Atem

Westerland/Husum. Mit einer Party auf Sylt wollte ein 26-jähriger Schleswig-Holsteiner die Trennung von seiner Freundin überwinden - statt zunächst 100 geplanter Gäste stürmten am Samstag 5000 junge Leute den Strand von Westerland

Westerland/Husum. Mit einer Party auf Sylt wollte ein 26-jähriger Schleswig-Holsteiner die Trennung von seiner Freundin überwinden - statt zunächst 100 geplanter Gäste stürmten am Samstag 5000 junge Leute den Strand von Westerland. Und die hielten die Polizei tüchtig auf Trab: 350 Beamte waren im Einsatz, ein Polizist wurde leicht verletzt und 14 Party-Gänger wurden zur Feststellung ihrer Personalien in Gewahrsam genommen. "Das große Problem war der Alkoholkonsum", sagte ein Beamter gestern. Besonders erschreckend sei die hohe Anzahl von "erheblich alkoholisierten" und aggressiven Teilnehmern gewesen. Es habe eine Reihe von Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gegeben. Nachdem sich seine Freundin von ihm getrennt hatte, hatte der 26-Jährige aus Busdorf bei Schleswig einen Aufruf auf einer Internet-Seite gestartet. Die Party folgte dem Prinzip des "Flashmob", es gibt keinen Veranstalter, jeder kann spontan teilnehmen. Rund 5000 Partyfans folgten dem Aufruf, die meisten kamen aus dem Norden. > Seite 27: Drucksache dpa