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2. Fußball-Bundesliga
Zweitligist will gegen Chaoten vorgehen

Kiel. Fußball-Zweitligist Holstein Kiel will nach dem Platzsturm konsequent gegen Chaoten aus der eigenen Anhängerschaft vorgehen. „Leute, die wir ausmachen, werden wir nicht mehr reinlassen“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Schwenke gestern: Vor der Partie gegen den FC St.

Pauli (0:1) am Dienstagabend waren während des Aufwärmens etwa 25 vermummte Holstein-Sympathisanten auf den Platz gelaufen – offenbar um Banner der gegnerischen Fans in ihren Besitz zu bringen. Einige Profis des FC St. Pauli versperrten den Chaoten den Weg und verfolgten sie. Torwarttrainer Mathias Hain und Co-Trainer Patrick Glöckner rangen Vermummte zu Boden.