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2. Fußball-Bundesliga
Stresstest für den HSV vor dem Derby

Noch muss HSV-Trainer Christian Titz nicht um seinen Job bangen.
Noch muss HSV-Trainer Christian Titz nicht um seinen Job bangen. FOTO: dpa / Daniel Bockwoldt
Hamburg. 2. Liga: Nach dem 0:5 zuhause gegen Jahn Regensburg steht Hamburg unter Druck. sid

Trainer Christian Titz vom Hamburger SV sieht die aktuelle Situation beim Fußball-Zweitligisten als Stresstest für den inneren Frieden des Klubs. „Ich kann mir schon vorstellen, dass das für die eine oder andere Person mit Sicherheit ein Stresstest ist, weil es nicht an jedem ganz so spurlos vorbeigeht, was am Sonntag passiert ist“, sagte Titz: „Jetzt können wir aber zeigen, dass wir eng beieinanderstehen und mit Ruhe und Besonnenheit auf die Situation reagieren und nicht mit Hektik.“

Der ehemalige Trainer des FC Homburg will trotz der deftigen Heimniederlage am Sonntag gegen Jahn Regensburg (0:5) an seinem offensiven Spielsystem festhalten. „Eine offensive Grundausrichtung gehört zu unserer Spielidee“, meinte Titz. Die vielen Wechsel in der Startformation sieht er nicht als Problem an. „Ich bin schon Befürworter davon, dass man eine klare Achse und einen gewissen Grundstamm in einer Mannschaft hat. Aber wenn man wie wir im Offensivverbund sechs, sieben so gute Spieler hat, dann kannst Du auch mal wechseln“, sagte Titz. Der HSV habe „dafür auch die Qualität im Kader“.

Nach dem schwachen Auftreten gegen Regensburg stehen die Hamburger in den kommenden Spielen unter Zugzwang. Morgen geht es zur SpVgg Greuther Fürth, am Sonntag kommt der FC St. Pauli zum schon lange ausverkauften Derby in den Volkspark. „Es nagt natürlich auch an den Spielern, was hier passiert ist“, sagte Titz: Rückendeckung erhält er von Sportvorstand Ralf Becker, der keine Trainerdiskussion aufkommen lassen will: „Das ist momentan überhaupt kein Thema.“