| 23:33 Uhr

1. FC Kaiserslautern
FCK in Spanien, vorerst keine Ausgliederung

San Pedro de Alcantara. (dpa/red) Mit 28 Spielern ist Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern am Freitag in ein achttägiges Trainingslager nach Spanien geflogen. Zur Reisegruppe des Tabellenletzten gehören unter anderen der norwegische Neuzugang Ruben Jenssen sowie die Nachwuchsspieler Nino Miotke, Lorenz Otto und Paul Will. Die schon länger verletzt fehlenden Mads Albaek und Daniel Halfar machten die Reise dagegen nicht mit. Auch der mit einem Transfer in Verbindung gebrachte Baris Atik blieb zu Hause. In San Pedro de Alcantara will der FCK bis zum 12. Januar drei Testspiele bestreiten. Gleich an diesem Sonntag geht es gegen den SC Freiburg. Einen Tag vor der Rückreise spielen die Lauterer nacheinander gegen den spanischen Drittligisten Marbella FC und gegen den niederländischen Erstligisten Sparta Rotterdam.

Unterdessen hat der Aufsichtsratsvorsitzende des FCK, Patrick Banf, gegenüber dem SWR erklärt, dass mit dem Abschied des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Thomas Gries die geplante Ausgliederung vorerst vom Tisch sei. Die gesamte Aufmerksamkeit des Vereins gelte der prekären Situation des aktuell Tabellenletzten der 2. Liga. „Es wurde einstimmig beschlossen, dass wir die Ausgliederung umsetzen wollen. Aber zu einem Zeitpunkt nach der Rückrunde beziehungsweise nach der Relegation, weil es gilt, die ganze Kraft der Mannschaft zukommen zu lassen.“ Der FCK-Vorstand hatte im November 2017 seine Pläne zur Ausgliederung vorgestellt und eine Mitgliederversammlung noch im Laufe dieser Saison angepeilt. Die Ausgliederung sollte rückwirkend zum 30. Juni erfolgen.