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Zlatans Achterbahnfahrt

Paris. Nach einer Serie ungewöhnlicher Missgeschicke von Superstar Zlatan Ibrahimovic muss Paris St. Germain mit Torhüter Kevin Trapp ums Weiterkommen zittern. Das Viertelfinal-Hinspiel gegen Manchester City endete 2:2. sid

Nach seiner fast schon peinlichen Pannenshow zuckte Zlatan Ibrahimovic mit den Schultern. "Den Schwierigsten habe ich gemacht, die einfachen nicht. So was passiert", sagte der Schwede nach dem dürftigen 2:2 (1:1) im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit Paris St. Germain gegen Manchester City .

Ibrahimovic höchstselbst vergab dabei eine deutliche bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Dienstag (12. April) auf der Insel. Zunächst scheiterte er mit einem Foulelfmeter an City-Torhüter Joe Hart (14. Minute). "So ist es halt", sagte der 34-Jährige. Zehn Minuten nach seinem Fehlschuss scheiterte er erneut alleine vor Hart, in der 62. Minute köpfte er an die Latte. Frankreichs Sportbibel "L'Équipe" schrieb: "Der Fluch der großen Spiele geht weiter." Ibrahimovic könne zwar "in Frankreich über Wasser gehen", tauche gegen Topgegner aber zu oft ab.

Neun der 16 PSG-Torschüsse kamen von ihm, doch nur einer fand sein Ziel - und das nur, weil ihn Manchesters Fernando gütig unterstützte. Der Brasilianer vertändelte den Ball am eigenen Strafraum, Ibrahimovic hielt den Fuß hin - drin (41.). Es war sein 79. Tor im Prinzenpark - Rekord. "Für Zlatan war es eine Achterbahnfahrt", sagte Trainer Laurent Blanc : "Wir dachten schon, dass es nicht sein Abend wäre."

Kevin De Bruyne hatte City in Führung gebracht (38.). Adrien Rabiot (59.) erzielte das zwischenzeitliche 2:1 für Paris , wobei Schiedsrichter Milorad Mazic (Serbien) eine Abseitsstellung von Ibrahimovic übersah. Fernandinho (72.) stellte den Endstand her, Kevin Trapp im Pariser Tor war erneut machtlos.