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Zitterpartie für Rieschweiler am letzten Spieltag

 Banger Blick von SGR-Trainer Tobias Weis. Wohin geht die Reise nach dem letzten Spieltag? Foto: pma
Banger Blick von SGR-Trainer Tobias Weis. Wohin geht die Reise nach dem letzten Spieltag? Foto: pma
Rieschweiler-Mühlbach. Bei der SG Rieschweiler ist am letzten Spieltag der Verbandsliga nach der 0:2-Niederlage gegen den Abstiegskonkurrenten Ludwigshafen zittern angesagt. Punktgleich mit dem Fünfzehnten, dem VfB Bodenheim, steht die SGR mit 30 Zählern einen Platz oben drüber

Rieschweiler-Mühlbach. Bei der SG Rieschweiler ist am letzten Spieltag der Verbandsliga nach der 0:2-Niederlage gegen den Abstiegskonkurrenten Ludwigshafen zittern angesagt. Punktgleich mit dem Fünfzehnten, dem VfB Bodenheim, steht die SGR mit 30 Zählern einen Platz oben drüber. Aber nicht nur Bodenheim und Rieschweiler müssen noch kämpfen, auch Hermersberg (31 Punkte) und der SV Ludwigshafen (32 Punkte) sind noch nicht gesichert. Sogar die SG Blaubach-Diedelkopf ist mit 33 Punkten noch in Gefahr. Zudem zählt nicht nur, wie sich die Konkurrenz am letzten Spieltag schlägt, auch auf die Absteiger aus den oberen Klassen kommt es an. Es wird ein spannender Abstiegskampf, in dem es am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) für Rieschweiler zuhause gegen den Tabellendritten FV Dudenhofen um ganz wichtige Punkte geht."Wir rechnen jetzt nicht mehr rum", sagt SGR-Trainer Tobias Weis, "wir müssen unsere Hausaufgaben machen." Zwar sei man abhängig von anderen, aber auf die brauche man gar nicht mehr schauen, wenn man Seins nicht gebracht hat. Weis: "Es gilt noch einmal volle Konzentration auf unser Spiel. "

Im Vergleich zur Partie gegen Ludwigshafen muss sich in der Mannschaft etwas ändern: "Wir müssen wieder mit mehr Mut und Risiko spielen und mit Selbstvertrauen agieren - Angst hat im Fußball nix verloren." Die Nerven spielen dabei am letzten Spieltag sicher eine große Rolle. Und auch, wenn Bodenheim und Rieschweiler vom Papier her die schwersten Gegner vor sich haben, weiß Weis, dass auch Blaubach-Diedelkopf und Ludwigshafen daher noch nicht durch sind. "Aber die müssen uns erst mal egal sein", betont Tobias Weis, "unsere Leistung, wie wir sie in Heimspielen oft gezeigt haben, muss stimmen, und dann werden wir sehen, wo wir nächstes Jahr landen." ski