| 23:38 Uhr

Eishockey
WM: Sturm warnt vor zu hohen Erwartungen

Herning. Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat nach der Silber-Sensation bei Olympia vor zu hohen Erwartungen bei der WM in Dänemark gewarnt. „Wer sich im Eishockey auskennt, der weiß, was los ist“, sagte Sturm im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst. Die großen Nationen wie die Vorrundengegner USA und Kanada seien „einfach besser als wir, durch die NHL-Spieler ist der Unterschied noch größer. Es ist extrem schwierig, mit dieser Situation umzugehen.“ Bei den Winterspielen in Pyeongchang hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes davon profitiert, dass die Profis aus der NHL fehlten.

Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat nach der Silber-Sensation bei Olympia vor zu hohen Erwartungen bei der WM in Dänemark gewarnt. „Wer sich im Eishockey auskennt, der weiß, was los ist“, sagte Sturm im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst. Die großen Nationen wie die Vorrundengegner USA und Kanada seien „einfach besser als wir, durch die NHL-Spieler ist der Unterschied noch größer. Es ist extrem schwierig, mit dieser Situation umzugehen.“ Bei den Winterspielen in Pyeongchang hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes davon profitiert, dass die Profis aus der NHL fehlten.

Die Begeisterung um sein Team führe auch bei Fans und Medien zu völlig unrealistischen Vorstellungen. 15 Olympiahelden fehlen dem Bundestrainer in Herning, wo das deutsche Team morgen (20.15 Uhr/Sport1) gegen Gastgeber Dänemark in die WM startet. Schmerzlich ist vor allem der Rücktritt der langjährigen Führungsspieler Christian Ehrhoff, Marcel Goc und Patrick Reimer.