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Wertvolle Tipps für Jung und Alt

 Der Lehrgangsleiter und ehemalige Gestütsleiter Wolfgang Mengens im Kreis von vier der insgesamt 16 Teilnehmer. Foto: Koschela
Der Lehrgangsleiter und ehemalige Gestütsleiter Wolfgang Mengens im Kreis von vier der insgesamt 16 Teilnehmer. Foto: Koschela
Zweibrücken. "Viele aktive Reiter sind jetzt schon im Winterschlaf", scherzte Birgit Hohlweg, Vorsitzende der Interessengemeinschaft für Vielseitigkeit Rheinland-Pfalz-Saar in der Halle des Zweibrücker Landgestüts. Als eine der Organisatorinnen des Lehrgangs für Vielseitigkeitsreiten kennt sie die meisten der Teilnehmer

Zweibrücken. "Viele aktive Reiter sind jetzt schon im Winterschlaf", scherzte Birgit Hohlweg, Vorsitzende der Interessengemeinschaft für Vielseitigkeit Rheinland-Pfalz-Saar in der Halle des Zweibrücker Landgestüts. Als eine der Organisatorinnen des Lehrgangs für Vielseitigkeitsreiten kennt sie die meisten der Teilnehmer. "Wir haben insgesamt 16 Personen zugelassen, auch wenn sich mehr angemeldet haben", erzählt sie. Die Zweibrückerin, selbst erfolgreiche Vielseitigkeitsreiterin, kennt die Erfolge ihrer Reiter. Einige davon bereiten sich durch gezieltes Training auf nationale oder sogar internationale Wettbewerbe vor.Seit Dienstagmorgen trainieren die Sportler mit ihren Pferden. Da der Platz begrenzt ist, sind die 16 Teilnehmer vom Lehrgangsleiter und ehemaligen Gestütsleiter Wolfgang Mengers in vier Gruppen eingeteilt worden. Die Vielseitigkeitsreiterei wird auch als die "Königsdisziplin" bezeichnet, da Dressur, Geländeritt und Springen beherrscht werden müssen. "Den Geländeritt müssen wir leider im Gestüt üben", bedauert Birgit Hohlweg. "Wir mussten um diese Jahreszeit ja damit rechnen, dass bereits Schnee liegt."

Am Donnerstag stand Springen auf dem Programm. Die Reiter hatten alle ihre eigenen Pferde dabei. "Die Pferde müssen ihren Reitern vertrauen. Das erleichtert die Arbeit", erklärte Birgit Hohlweg. Auch zwei Pferde aus der Zweibrücker Zucht nahmen an dem Lehrgang teil.

Der Umgangston in der Reithalle ist heiter, ohne dass die Konzentration darunter litt. Annette Neumann ist sehr zufrieden mit ihrer "Charlie". Zusammen mit den anderen drei Teilnehmern ihrer Gruppe muss sie mit ihrem Pferd über Hindernisse springen.



Wiederholungen geplant

Wolfgang Mengers ist dabei ständig am Korrigieren, bleibt aber immer freundlich und gelassen. Besondere Beachtung schenkt der Lehrgangsleiter der Auslaufphase nach dem Sprung. Bis 17 Uhr waren Pferd und Reiter voll gefordert, ehe es in der anschließenden Freizeit gemütlicher zuging. "Heute Abend gehen wir gemeinsam schwimmen", erklärte Birgit Hohlweg. Bei den ausgleichenden Freizeitaktivitäten ist das Reiten ständiges Gesprächsthema. Vordergründig werden die individuellen Verbesserungsmöglichkeiten in der Theorie erörtert.

Obwohl es der erste Kurs für die Vielseitigkeitsreiter in der renovierten Halle mit dem neuen Boden war, sind die Organisatoren rundum zufrieden. "Wir könnten uns vorstellen, so etwas regelmäßig zu veranstalten", betonte Birgit Hohlweg. Die interessierten Zuschauer stimmten ihr dabei voll zu. ako