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Werder-Trainer Schaaf sitzt noch fest im Sattel

Bremen. Drei Stunden Krisensitzung statt Training: Werder Bremen hat gestern mit einer ungewöhnlich langen Unterredung auf die anhaltende Talfahrt reagiert. Statt die ursprünglich angekündigte Übungseinheit am Vormittag zu absolvieren, mussten die Fußballprofis des kriselnden Bundesligisten zwei Tage nach der 0:3-Pleite in Köln zum Rapport bei Trainer Thomas Schaaf (Foto: dapd) antreten

Bremen. Drei Stunden Krisensitzung statt Training: Werder Bremen hat gestern mit einer ungewöhnlich langen Unterredung auf die anhaltende Talfahrt reagiert. Statt die ursprünglich angekündigte Übungseinheit am Vormittag zu absolvieren, mussten die Fußballprofis des kriselnden Bundesligisten zwei Tage nach der 0:3-Pleite in Köln zum Rapport bei Trainer Thomas Schaaf (Foto: dapd) antreten. Training war nur am Nachmittag. Werder-Chef Klaus Allofs hatte zuvor klargestellt, dass der Club an Trainer Schaaf festhält. "Wir entlassen keinen Trainer, um dadurch vielleicht für ein, zwei Wochen einen psychologischen Aspekt zu haben", sagte Allofs.Die Hanseaten stehen nach sechs Champions-League-Teilnahmen in sieben Jahren in dieser Saison so schlecht wie noch nie da in der rund elfjährigen Amtszeit von Schaaf.

An einen Rücktritt denkt der Coach laut Allofs nicht. "Wenn diese Signale kommen, werden wir uns in letzter Konsequenz damit beschäftigen", sagte der Werder-Chef. dpa