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Biathlon in Norwegen
16 deutsche Sportler beim Weltcup-Finale

Planegg. Biathleten starten von Donnerstag bis Sonntag in Oslo. Peiffer kritisiert anspruchsvolles Programm. dpa/sid

Angeführt von Laura Dahlmeier, Denis Herrmann und Arnd Peiffer schickt der Deutsche Skiverband (DSV) 16 Athletinnen und Athleten zum Biathlon-Weltcup-Finale nach Oslo. Erstmals im Aufgebot steht die 22 Jahre alte Janina Hettich (SC Schönwald), die sich durch gute Leistungen im IBU-Cup und bei den Europameisterschaften empfohlen hat. Der neunte und letzte Weltcup des Winters beginnt an diesem Donnerstag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) mit dem Sprint der Frauen, am Freitag folgen der Männer-Sprint und bis Sonntag jeweils noch die Verfolgungs- und Massenstartrennen. Vier Tage nach dem Ende der WM in Schweden starten die Skijäger jetzt am Holmenkollen.

„Ich will den positiven Schwung mitnehmen, an so einem traditionellen Ort ist man immer motiviert“, sagte Verfolgungs-Weltmeisterin Herrmann. Auch Dahlmeier erhofft sich nach einer wechselhaften Saison mit einigen gesundheitlichen Problemen einen positiven Abschluss des Winters. Sie werde sich noch einmal „voll reinhauen“, versprach die 25-Jährige.

„Grundsätzlich habe ich schon noch Lust auf Oslo. Aber das Programm ist nicht sehr sportlerfreundlich“, sagte Einzel-Weltmeister Arnd Peiffer. Drei Rennen in drei Tagen seien nach dem Saison-Höhepunkt ein sehr anspruchsvolles Programm, und auch die ungewöhnlich späten Startzeiten vor allem am abschließenden Sonntag sorgen bei den Sportlern für wenig Begeisterung.



Auch beim letzten Wettbewerb des Winters fehlt Simon Schempp (Uhingen). Der ehemalige Massenstart-Weltmeister hatte im Januar wegen Formschwäche eine Pause eingelegt und war auch bei der WM nicht am Start. Er befindet sich weiter im Aufbau. In Östersund hatte das deutsche Team sieben WM-Medaillen gewonnen. Herrmann holte Gold im Verfolger, Bronze im Massenstart sowie Silber mit der Mixed-Staffel. Dahlmeier wurde Dritte im Sprint und in der Verfolgung.