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Wellinger springt aufs Podest

Pyeongchang. Die deutschen Skispringer kommen vor der WM immer besser in Schwung. Eric Dobias

(dpa) Podiums-Dauergast Andreas Wellinger freute sich über das nächste Top-Ergebnis, Stephan Leyhe bejubelte sein bestes Karriereresultat und einen Schanzenrekord. Mit ihrem Höhenflug beim Weltcup auf der Olympia-Schanze in Pyeongchang haben die deutschen Skispringer Hoffnungen auf reichlich Medaillenglanz bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft geweckt. Beim vorletzten Wettbewerb vor den Titelkämpfen in Lahti musste Wellinger gestern als Zweiter nur dem überragenden Österreicher Stefan Kraft den Vortritt lassen. "Die WM-Chancen stehen nicht schlecht, denn meine Form stimmt. Im Moment passt das Gefühl, egal auf welcher Schanze", sagte Wellinger.

Leyhe krönte seinen fünften Rang mit dem Schanzenrekord von 139,5 Metern. Karl Geiger als Neunter und der gesundheitlich angeschlagene Richard Freitag auf Rang elf rundeten die starke Vorstellung der DSV-Adler ab. "Ich bin sehr zufrieden mit der mannschaftlichen Leistung. Das war in diesem Maße nicht zu erwarten", lobte Bundestrainer Werner Schuster. Auf der Olympia-Schanze von 2018 lieferte vor allem Wellinger erneut eine formidable Vorstellung ab. Nach zwei Sprüngen auf 136 Meter stand er bereits zum siebten Mal in diesem Jahr auf dem Podium.