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Weihnachtsspeck zuleibe rücken Grätscher ins Abseits gestellt

Zweibrücken. Die Organisatoren der südwestpfälzischen Fußball-Schiedsrichter sitzen bereits in den Startlöchern. Ab diesem Samstag elf Uhr beginnen in der Zweibrücker Westpfalzhalle die Vorbereitungen für die verschiedenen Hallenturniere der Fußball-Senioren von der Ü30, über die Ü35 bis hin zur Ü40 Von Merkur-Redakteur Werner Kipper

Zweibrücken. Die Organisatoren der südwestpfälzischen Fußball-Schiedsrichter sitzen bereits in den Startlöchern. Ab diesem Samstag elf Uhr beginnen in der Zweibrücker Westpfalzhalle die Vorbereitungen für die verschiedenen Hallenturniere der Fußball-Senioren von der Ü30, über die Ü35 bis hin zur Ü40. Und dass dieser Turnierreigen sich bewährt hat und auch nichts von seiner Attraktivität eingebüßt hat, zeigt nicht nur die Anzahl von 31 Mannschaften, die um die verschiedenen Pokale und Siegprämien wetteifern. Höhepunkt in diesem Jahr wird die Futsal-Kreismeisterschaft am Sonntag ab zehn Uhr sein (siehe weiteren Bericht), an der fünf Mannschaften im Turniermodus jeder gegen jeden teilnehmen."Am Samstagmorgen beginnen wir ab elf Uhr mit dem Aufbau de Bande", erklärte gestern der Obmann der südwestpfälzischen Schiedsrichter-Vereinigung, Ralf Vollmar, aus Mauschbach. Schon seit Jahren liegt die Organisation in seinen bewährten Händen. Unterstützt wird er dabei von seinem Stellvertreter Alexander Seiberth, mit dem er auch zusammen Anfang Dezember in der Merkur-Redaktion die Auslosung der einzelnen Turniere (siehe Infokasten) vorgenommen hatte. Erneut geht es am Eröffnungstag um den Pokal des Pfälzischen Merkur. Nachdem im vergangenen Jahr des SV Großsteinhausen zum dritten Mal in Serie mit einem 4:3-Sieg im Endspiel über den SV Höhmühlbach den Pokal mit nach Hause an den Scheuerwald genommen hat, geht es heute um eine neue Trophäe. Ralf Vollmar freut sich, dass er sich heute auf eine Schar von 20 bis 25 Helfern beim Aufbau der Bande stützen kann, ehe um 13 Uhr der Anpfiff für das Turnier der Ü40 erfolgen kann. 31 Mannschaften aus über 20 Vereinen haben gemeldet, gleichzeitig für den Schiedsrichter-Obmann ein Indiz, dass die Turniere, die vor zehn Jahren ins Leben gerufen worden waren, auch die entsprechende Resonanz haben. "Das Konzept und die Organisation greifen", betont Vollmar. Auch die Siegprämie von 80 Euro einschließlich eines Pokals verfehlen nicht ihre Wirkung. Vollmar erinnert sich noch an die Anfänge der Turnierserie: "Die Vereine vermissten die früheren Kreismeisterschaften. Da haben wir ein eigenes Turnier auf die Beine gestellt." Zu dem ursprünglichen Stamm von Vereinen gesellen sich auch jeweils Neulinge. In diesem Jahr geben der FC Knopp, der SV Hermersberg, der SV Altheim und die DJK Bexbach ihr Debüt.Eine lieb gewonnene Eigenschaft beendet am Dienstag die Turnierserie. 25 Schiedsrichtergruppen mit 26 Mannschaften treten am Dienstag ab elf Uhr und ab 16.15 Uhr gegen den Ball. "Da können wir zeigen, dass wir nicht nur die Fußball-Regeln beherrschen, sondern auch selbst etwas vom Umgang mit dem runden Leder verstehen", erklärt Vollmar und lacht. Dass sich die Gastgeber dabei von ihrer besten Seite zeigen, haben sie schon im Vorfeld demonstriert. "Nachdem die Schiedsrichtervereinigung Worms zunächst abgesagt hatte, haben wir selbst eine Mannschaft gemeldet", blickt der SR-Obmann zurück. "Doch nachdem die Wormser doch noch kurzfristig eine Zusage gegeben haben, haben wir unsere Mannschaft zurückgezogen" (Ralf Vollmar).Zweibrücken. Keine Mühen scheut die südwestpfälzische Schiedsrichter-Vereinigung, um am Sonntag an zehn Uhr die ersten Kreismeisterschaften im Futsal (Futebol de Saleo) zu veranstalten. Denn dazu muss am Samstagabend die Bande wieder abgebaut und nach dem Futsal-Turnier wieder aufgebaut werden. "Wir betreten mit diesem Turnier, das wir für den Kreissport-Ausschuss betreiben genauso Neuland, wie vermutlich die Spieler der fünf Teams", mutmaßt Ralf Vollmar. Hin zum Straßenfußball, mehr Ballkontakte, schnelleres, technisch besseres Spiel und das Aus für die Grätscher soll mit den Futsal-Regeln erreicht werden. Gespielt wird ohne Bande und auf Handballtore mit einem speziellen Futsal-Ball, der bei weitem nicht so hoch abspringt. Während es beim Hallen-Fußball nur indirekte Freistöße gibt, gibt es beim Futsal auch direkte. Zudem leiten zwei Schiedsrichter die Spiele, während der dritte als Zeitnehmer fungiert. Beim Futsal zählt nämlich nur die reine Spielzeit. Fouls der Mannschaften werden addiert und jedes fünfte wird mit einem direkten Freistoß und das sechste mit einem Strafstoß aus zehn Metern geahndet. Rempeln, Grätschen und sonstige Fouls im gegnerischen Strafraum können somit zu einem Strafstoß im eigenen Strafraum führen. wk "Insgesamt 31 Mannschaften kämpfen um die Pokale."Ralf Vollmar,SR-Obmann



Auf einen BlickBeim Ü 40-Turnier am heutigen Samstag, ab 13 Uhr, spielen Höhmühlbach, Stambach, Hermersberg, Niederauerbach, Wiesbach/Bechhofen, Kleinsteinhausen und Rimschweiler in Gruppe eins, Rodalben, VB Zweibrücken, Hornbach, Großsteinhausen (Titelverteidiger), Altheim, Ixheim und Maßweiler in Gruppe zwei. Beim Ü 30-Turnier am Sonntag, 28. Dezember, 16 Uhr, spielen Großsteinhausen (Titelverteidiger), VB Zweibrücken, Rimschweiler, Knopp und Martinshöhe um den Pokal der Firma Höhler . Beim Ü 35 Turnier am Montag, 29. Dezember, 18 Uhr, spielen die SG Zweibrücken, Höhmühlbach, Großsteinhausen, DJK Bexbach, Niederauerbach und Stambach in Gruppe eins, Martinshöhe, VB Zweibrücken, Althornbach, Hornbach, Ixheim und Maßweiler/Battweiler in Gruppe zwei um den Parkbräu-Pokal.Um die Futsal-Kreismeisterschaft am Sonntag, 10 Uhr, treten der SV Niederauerbach, SG Rieschweiler, SV Großsteinhausen, FC Kleinsteinhausen, SV Münchweiler an. wk