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Wehrlein schwerer verletzt als bislang angenommen

SHANGHAI. (sid) Der deutsche Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (22) hat sich bei seinem Unfall beim Race of Champions schwerer verletzt als bislang angenommen. Wehrlein (Worndorf) erlitt Mitte Januar in Miami/Florida Halswirbelbrüche, dies bestätigte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Pascal hat sich bei dem Unfall Wirbel im Halswirbelbereich gestaucht und gebrochen. Er hat Glück gehabt, dass es nicht zu einer weitreichenderen Verletzung gekommen ist", sagte Wolff. Sauber-Fahrer Wehrlein hatte den Saisonauftakt in Melbourne/Australien verpasst und kann auch in China nicht an den Start gehen. Er wird dort wie zuletzt von Italiener Antonio Giovinazzi ersetzt.

Wehrlein habe sich viele Wochen "kaum rühren können und in einem Korsett verbracht", so Wolff über seinen früheren Schützling. Mercedes ist Förderer von Wehrlein und bezahlt angeblich eine moderate Summe für dessen Sauber-Cockpit. Zuletzt hatte Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn erklärt, dass Wehrlein nicht um seinen Job bangen müsse. "Natürlich nicht", sagte die 45-Jährige.