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Wegweisende Begegnung für Magaths Wölfe

Augsburg/Wolfsburg. Felix Magath hat überhaupt keinen Bock darauf, dass sich die ärgerliche Geschichte der Vorsaison wiederholt. "Ich möchte nicht schon wieder Trainer der Mannschaft sein, die den Augsburgern in die Saison hilft", erklärte der 59-Jährige vor dem erneuten Rendezvous mit dem FCA heute Abend (20.30 Uhr)

Augsburg/Wolfsburg. Felix Magath hat überhaupt keinen Bock darauf, dass sich die ärgerliche Geschichte der Vorsaison wiederholt. "Ich möchte nicht schon wieder Trainer der Mannschaft sein, die den Augsburgern in die Saison hilft", erklärte der 59-Jährige vor dem erneuten Rendezvous mit dem FCA heute Abend (20.30 Uhr).Auswärts 0:2, daheim 1:2 - so lauteten die bitteren Ergebnisse der Magath-Truppe in der vergangenen Saison gegen den damaligen Liga-Neuling. Und Magath warnt vor Duell Nummer drei, das erneut auswärts stattfindet: "Augsburg ist nach zwei Niederlagen wieder im Abstiegskampf. Wir wissen, solche Mannschaften sind gefährlich."

Und Magaths Truppe? Nach der verheerenden 0:4-Abreibung im Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 ist eine Reaktion gefragt. "In Augsburg muss es anders werden", forderte Magath. Aufwärts oder abwärts? Nach dem 1:0-Auftaktsieg in Stuttgart und der Heimpleite gegen Hannover stehen die "Wölfe" vor einer wegweisenden Partie, in der Magath elf echte Kerle im VfL-Trikot sehen will: "Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die alles in diese Partie stecken wird: Einsatz, Laufbereitschaft, Kampf. Darauf müssen wir uns einstellen."

Auf die Zähne beißen möchte dabei Stürmer Bas Dost. Der Siegtorschütze von Stuttgart laboriert noch an einer Fußverletzung, auflaufen soll der sieben Millionen Euro teure niederländische Neuzugang trotzdem. Magath findet den Ehrgeiz des Angreifers "stark". Bei der Belastung im Training sei man jedoch "vorsichtig" gewesen. "Seinem Einsatz steht aber nichts im Wege", sagte der Coach.



Tore - nicht nur von Dost -muss bei den Augsburgern notgedrungen Mohamed Amsif verhindern. Der marokkanische Nationaltorhüter rückt für den verletzten Ex-Wolfsburger Simon Jentzsch (Finger-OP) ins Team. Nervosität verbreitet das in Augsburg nicht, schließlich hat der 23 Jahre alte Amsif Jentzsch schon im vorigen Jahr in insgesamt sechs Partien mit guten Leistungen vertreten. dpa