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VTZ hat noch eine Rechnung offen

 Der Zweibrücker Torschütze Max Ulbrich tunnelt in der Westpfalzhalle den Coburger Torhüter. Foto: cos
Der Zweibrücker Torschütze Max Ulbrich tunnelt in der Westpfalzhalle den Coburger Torhüter. Foto: cos FOTO: cos
Zweibrücken. Unter unterschiedlichen Vorzeichen treten die Drittliga-Handballer der VTZ-Saarpfalz an diesem Samstag, 19 Uhr, bei der TSG Pforzheim an. Während der Mitaufsteiger als Achter gesichert ist, kämpft das Schlusslicht um den Klassenverbleib. Kathrin Dauenhauer

Handball-Drittligist VTZ-Saarpfalz hat mit der TSG Pforzheim noch eine Rechnung offen. Denn die Mannschaft von Trainer Mirko Schwarz hat das Hinspiel in der Westpfalzhalle gegen den Mitaufsteiger mit 26:31 verloren. An diesem Samstag können die Zweibrücker ab 19 Uhr Wiedergutmachung in der Fritz-Erler-Sporthalle beim Tabellenachten (25:25) betreiben. Während Pforzheim sich in der neuen Umgebung etabliert hat, kämpft das Schlusslicht (8:38) um den Klassenverbleib. Zum ersten Nichtabstiegsplatz (SV Salamander Kornwestheim/16:32) sind es bei sieben noch ausstehenden Partien bereits acht Punkte.

Kein Spaziergang

Während die VTZ die letzten beiden Heimspiele gegen den Tabellendritten, TV Hochdorf (27:33) und den Zweiten, HSC Coburg (31:40) verloren hat, hat die Mannschaft von Trainer Andrej Klimovets sieben Zähler, darunter ein 29:29 gegen Hochdorf, aus den letzten vier Spielen verbucht.

Anhand dieser Ergebnisse wird deutlich, dass die Partie für die VTZ am Samstag kein Spaziergang wird, wie Trainer Schwarz auch den Video-Analysen herausgelesen hat. "Pforzheim spielt im Angriff sehr geduldig. Sie warten auf ihre Chance." Wichtig erscheint ihm, dass seine Abwehr den Top-Torjäger der Liga, Florian Taafel, der bisher 208 Treffer erzielt hat. Zugleich hat der 27-Jährige bisher 60 von 80 Siebenmetern verwandelt. Allerdings haben die Gäste keine Punkte zu verschenken. Deshalb hofft Mirko Schwarz, dass seine Spieler den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen, wenngleich die Ergebnisse zu wünschen übrig ließen. Allerdings verlief die Vorbereitung nicht nach Wunsch, da Björn Zintel - den der Verein "gerne weiterverpflichten würde", wie der Vorsitzende Klaus Biehl betont -, bei einem DHB-Juniorenlehrgang war. Zugleich waren einige Spieler aus Studiengründen unabkömmlich oder waren erkrankt. "Entscheidend für einen Erfolg ist die Abwehrarbeit", lautet sein Appell. "Es wird eine schwere, aber machbare Aufgabe", ermuntert Schwarz.

Die zweite Mannschaft trifft an diesem Samstag ab 19.30 Uhr im Heimspiel auf den TV Merchweiler. Die Mannschaft von Trainer Mirko Pesic braucht noch Punkte zum Klassenverbleib.

Anders ist die Situation bei der VTZ-Dritten als Tabellenzweiter in der Bezirksliga Ost, die an diesem Samstag ab 17.30 Uhr beim Elften, MSG HF Illtal III, antreten muss und klarer Favorit ist.