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Voltigierer knüpfen an ihre Vorjahreserfolge an

 Die Voltigierer der VRG Südwestpfalz hätscheln und tätscheln unter Trainerin Sandra Schwebius (links) ihr erfolgreiches Pferd, Möbel Martins Charly. Foto: cvw
Die Voltigierer der VRG Südwestpfalz hätscheln und tätscheln unter Trainerin Sandra Schwebius (links) ihr erfolgreiches Pferd, Möbel Martins Charly. Foto: cvw FOTO: cvw
Zweibrücken/Adenau. Die heiße Phase bei den Voltigierern der VRG Südwestpfalz ist angebrochen. In rund fünf Wochen, am 5./6. Juli, richtet der Verein die Landesmeisterschaften im Zweibrücker Landgestüt aus. Die Auftritte in Pflicht und Kür werden von Trainerin Sandra Schwebius akribisch vorbereitet. cvw

Beim Voltigierturnier in Adenau ist genau das passiert, was Trainerin Sandra Schwebius "befürchtet" hat: Die erste Mannschaft der VRG Südwestpfalz hat sich bei ihrem ersten Turnierstart in der Stammbesetzung zum vierten Mal mit einer Aufstiegsnote in der Klasse L platziert. Mit seiner Wertnote von 5,7 siegte das Team souverän und mit großem Abstand vor Kurtscheid (4,9) und Rheinböllen (4,5). Das bedeutet, dass die Pferdeathletinnen künftig in der höheren Klasse M starten müssen. Was einerseits ein großer Erfolg für das Team und seine Ausbilder ist, bedeutet andererseits höhere Aufgaben und eine ganz andere Konkurrenz. Erst vor einem Jahr konnte sich die VRG an gleicher Stelle über den Aufstieg von der Klasse A in L freuen. "Möbel Martin's Charlie scheint Adenau gut zu gefallen. Er hat uns absolut zuverlässig wie ein Uhrwerk zum Sieg galoppiert", sagt Trainerin Sandra Schwebius strahlend. Damit hat die VRG Südwestpfalz die Möglichkeit, als Ausrichter der Landesmeisterschaften im Voltigieren am 5./6. Juli im Landgestüt Zweibrücken auch aktiv in die Mannschaftswertung einzugreifen.

Höhepunkt im Landgestüt

Auf den Auftritt vor heimischem Publikum ist der Verein besonders stolz. Nur noch rund fünf Wochen haben die VRG-Voltigiererinnen Zeit, die neue, schwerere Pflicht einzustudieren, die Kür etwas zu verändern und vielleicht sogar auf ihr Nachwuchspferd "Festardo" umzusteigen.

Der Umstieg auf den großrahmigen, aber in seiner Balance noch nicht so sicheren Rappwallach sollte dabei die größte Hürde darstellen. Denn Festardo muss lernen, die Kür zu tragen. "Wir müssen die Kür deshalb besser über den Pferdeschwerpunkt bauen, um ihn zu unterstützen. Seitliche Übungen sind noch zu viel für ihn", erklärte Ausbilderin Sandra Schwebius die besondere Herausforderung. Aus den Einzelwertungen in Klasse L nahm die VRG zwei goldene und eine silberne Schleife mit nach Hause.

Nach ihrem gewissenhaften Aufbau starten die ehemaligen Fördertalente in dieser Saison erstmals in der Leistungsklasse. Denise Drewniak siegte mit einer 6,518 und ihrer ersten Aufstiegsnote in Klasse M vor Lea Pottgiesser, die mit einer 6,428 die zweite Abteilung gewann, und Isabelle Reitnauer (6,426). Das Küken, die elfjährige Celine Radtke durfte nach ihrem Aufstieg in die Klasse L letztmalig in der Klasse A starten und gewann mit der Wertnote 6,333 die zweite Abteilung.

vrg-suedwestpfalz.de