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VfB Stuttgart gerettet, Stevens darf sich Hoffnungen machen

Stuttgart. Huub Stevens war ganz in seinem Element. Der VfB Stuttgart hatte soeben den Klassenverbleib gesichert – doch der Niederländer grantelte in altbewährter Manier. sid/dpa

"Ich bin nicht erleichtert, ich bin enttäuscht, dass wir verloren haben", sagte Stevens nach dem 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg mit finsterer Miene. Die Freude über die vorzeitige Rettung war kaum vorhanden - zu viele Baustellen gibt es nach einer verkorksten Spielzeit. Auch die Trainerfrage ist offen - noch. "Nach der Saison" werde es ein Treffen geben, sagte Stevens, dessen Karten auf eine Weiterbeschäftigung aber ganz gut scheinen.

Stuttgarts Präsident Bernd Wahler sagte Richtung Stevens: "Er hat einen super Job gemacht. Er spielt in unseren Überlegungen für die Zukunft eine Rolle." Gespräche über die notwendige Neuaufstellung der Mannschaft räumte Stevens nach dieser extrem enttäuschenden Spielzeit schon ein. "Wir haben einige Empfehlungen abgeben können", sagte der 60-jährige Niederländer schmunzelnd und gab seiner Mannschaft erstmal zwei Tage frei. Die Unterhaltungen mit Stevens will Sportvorstand Fredi Bobic "in den nächsten Tagen angehen. Wir werden mit ihm in aller Ruhe sprechen."

Arthur Boka (FC Malaga), Ibrahima Traoré (Borussia Mönchengladbach) und nach elf Jahren auch Cacau werden den VfB definitiv verlassen.