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VfB-Manager: Aufstieg mit aktuellem Kader kein Thema

Stuttgart. Die direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga ist für Jan Schindelmeiser aktuell kein Thema. Drei Tage nach seinem Amtsantritt vermied es der neue Sportvorstand des VfB Stuttgart , überhöhte Erwartungen zu schüren. "Ich will nicht als Ankündigungs- Weltmeister in die Geschichte eingehen", betonte der 52-Jährige am gestrigen Donnerstag bei seinem ersten öffentlichen Auftritt für den schwäbischen Traditionsverein. Das Wort "Aufstieg" fiel während der einstündigen Medienrunde kein einziges Mal. Agentur

Die direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga ist für Jan Schindelmeiser aktuell kein Thema. Drei Tage nach seinem Amtsantritt vermied es der neue Sportvorstand des VfB Stuttgart , überhöhte Erwartungen zu schüren. "Ich will nicht als Ankündigungs- Weltmeister in die Geschichte eingehen", betonte der 52-Jährige am gestrigen Donnerstag bei seinem ersten öffentlichen Auftritt für den schwäbischen Traditionsverein. Das Wort "Aufstieg" fiel während der einstündigen Medienrunde kein einziges Mal.

Als seine wichtigste und dringlichste Aufgabe sieht Schindelmeiser die Zusammenstellung eines konkurrenzfähigen Kaders für die am 5. August beginnende Zweitliga-Saison. Und er ließ keinen Zweifel daran, dass dies eine große, durchaus problematische Herausforderung ist, die auch nicht nach dem Transferschluss Ende August bewältigt sei. Dem aktuellen Team traut der langjährige Manager von 1899 Hoffenheim den direkten Aufstieg jedenfalls nicht zu, zumal in Filip Kostic, Serey Dié und Emiliano Insua drei weitere Leistungsträger der zurückliegenden Runde vor dem Weggang stehen.

"Ich will zwar nicht auf die Euphoriebremse treten, aber wir haben im Moment noch nicht die Mannschaft zusammen, der man dieses große Ziel in den Rucksack legen kann. Wir würden sie mit dem Ziel Bundesliga ganz klar überfordern", sagte Schindelmeiser mit Verweis auf zahlreiche U19- und U23-Talente auf dem Trainingsplatz. Aktuell stehe der VfB "vor einer "extrem schwierigen Situation". Dem Nachfolger von Robin Dutt schwebt "eine Kombination aus jungen, hochtalentierten Spielern und dem ein oder anderen erfahrenen Profi" vor.



Schindelmeiser lobte in diesem Zusammenhang das Verhalten des neuen Trainers Jos Luhukay, der keine Forderungen nach namhaften Verpflichtungen stelle. Der Niederländer hatte sich während der mehrwöchigen Vakanz auf dem Managerposten mit um den Kader gekümmert.