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Veh zu Gast bei der alten Liebe: VfB-Spiel „etwas Besonderes“

Frankfurt. Ganz kalt lässt Armin Veh die Rückkehr zu seiner alten Liebe nicht. "Wenn mir das völlig schnuppe wäre, müsste ich ja ein eiskalter Engel sein", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt vor dem Bundesliga-Gastspiel beim VfB Stuttgart . "Der VfB ist schon etwas Besonderes. Agentur

Das ist ein anderes Spiel als andere", erklärte Veh vor dem Duell seiner noch sieglosen Lieblingsteams an diesem Samstag (15.30 Uhr).

Obwohl sein freiwilliger Abgang vor neun Monaten im Schwabenland immer noch ambivalent diskutiert wird, rechnet er nicht mit Pfiffen. "Ich habe ja nichts verbrochen", meinte Veh. Im Gegenteil: Gemeinsam mit dem damaligen Sportdirektor Fredi Bobic habe er brauchbare Spieler geholt. Seinen ungewöhnlichen Abschied nach nur zwölf Spieltagen im November 2014, mit dem er keinerlei finanzielle Forderungen verknüpfte, verteidigt er als richtig. "Ich war überzeugt, dass es besser war, und bin es noch heute", sagte Veh. "Ich verstehe aber auch die Meinung, ich hätte den VfB hängen gelassen."

Tiefgreifende Gedanken macht er sich darüber aber nicht. Vielmehr beschäftigt den 54-Jährigen die Frage, wie er die Eintracht in die Erfolgsspur bekommt. Denn nach dem ordentlichen Auftakt in Wolfsburg enttäuschten die Hessen zuletzt beim 1:1 gegen Augsburg.

Nachdem auch der VfB mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist, erwartet Veh kein Spektakel wie im Vorjahr. Damals gewannen die Schwaben ein wildes Spiel in Frankfurt mit 5:4. "Ich wünsche es mir etwas kontrollierter", meinte Veh angesichts der starken VfB-Offensivabteilung, die er der Bundesligaspitze zurechnet.